Unsere Teilnahme bei den ChessMates in Monaco begann in diesem Jahr bereits mit größeren logistischen Herausforderungen. Das Berliner Bodenpersonal meinte streiken zu müssen, was unseren Flug kurzfristig annullierte. Dank engagierter Eltern und Michael Zeuner wurde eine kurzfristige Neubuchung ermöglicht. Die Anreise ging also von Hannover in Richtung Süden, zwischenzeitlich wurde es beim Umstieg in München noch einmal eng (Stichwort herrenloses Gepäckstück). Am Ende hat jedoch alles funktioniert, sodass das gesamte Team vollständig und rechtzeitig in Monaco ankam.
Vor Ort wurden wir bei bestem Wetter empfangen. Monaco präsentiert sich einmal mehr als beeindruckender Austragungsort: zwischen Mittelmeer, Hafen und steilen Felswänden entsteht eine besondere Atmosphäre, die dem Turnier einen ganz eigenen Rahmen verleiht. Trotz des dichten Programms bleibt auch Zeit, die Stadt zu erleben – und diese Mischung aus Schach und internationalem Flair sorgt bei allen Beteiligten für eine sehr gute Stimmung.
Sportlich ist der Start für unsere Jugendspieler ausgesprochen gelungen. Nach drei Runden stehen gleich drei Spieler mit makelloser Bilanz da: Sebastian Haubold, Christian Haubold und Jakob Noennig konnten alle ihre Partien gewinnen und führen damit aktuell die interne Wertung an. Sie trugen damit maßgeblich zu den Mannschaftssiegen gegen Estland (6,5:3,5), England (6,5:3,5) und Monaco (9:1!!) bei.
Jetzt gilt es in der Finalrunde gegen Island und Rotterdam zu bestehen.
Neben den Ergebnissen steht aber auch der gemeinsame Auftritt im Vordergrund: Das Team harmoniert gut, die Stimmung ist durchweg positiv, und man merkt, dass alle Beteiligten mit Freude und Motivation bei der Sache sind. Ein Highlight ist der Besuch des Top-11 Spielers Jordan van Foreest, der am traditionellen Blitzturnier heute Abend teilnehmen wird.
